Vorstandswahlen bei der FDP-Dithmarschen

Auf einem Kreisparteitag am 15. April 2016 in Meldorf wählten die Mitglieder der Dithmarscher FDP turnusgemäß ihren Vorstand neu. Als Kreisvorsitzender wurde der Brunsbütteler Landtagsabgeordnete Oliver Kumbartzky einstimmig wiedergewählt. Kumbartzky, der seit sechs Jahren Kreisvorsitzender ist, bedanke sich bei den Mitgliedern: „Ein einstimmiges Ergebnis ist eine super Motivation für die anstehenden Aufgaben.“

Zur neuen ersten stellvertretenden Kreisvorsitzenden wurde die Rechtsanwältin Kirsten Hanke aus Burg gewählt. Zweiter Stellvertreter bleibt Fin Christian Brauer aus Krempel, der seit einigen Wochen auch Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein ist. In ihren Ämtern bestätigt wurden Schatzmeisterin Veronika Kolb und Schriftführerin Renate Jensen. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Hugo Köhler, Lorenz Matzen, Stephan Sönnichsen-Berau, Thies Schlizio und Paul Schormann sowie der Europabeauftragte Michael Mohr.

Aus der Kreistagsarbeit berichtete Veronika Kolb. Die FDP-Fraktionsvorsitzende hob insbesondere die beschlossenen Investitionen in die BBZ-Standorte Meldorf und Heide hervor. „Wir machen den Bildungsstandort Dithmarschen fit für die Zukunft“, so Kolb. Der Spitzenkandidat der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein für die Landtagswahl 2017, Dennys Bornhöft aus Kiel, lobte in einem Grußwort die Aktivitäten und Veranstaltungen der Dithmarscher FDP.

Der neue und alte Kreisvorsitzende Oliver Kumbartzky ging in seinem Rechenschaftsbericht unter anderem auf das neue Auftreten und das neue Leitbild der Freien Demokraten ein. „Wir wollen beste Bildung, einen unkomplizierten Staat und mehr Chancen durch Freiheit“, so Kumbartzky. Neben Themen aus dem Kreistag und aus der Arbeit des FDP-Kreisverbandes ging Kumbartzky auch auf landespolitische Themen ein. So kritisierte er den Zustand der Landesstraßen und die Planungsfehler bei der A20 und forderte mehr Investitionen, mehr Planungskapazitäten sowie einen länderübergreifenden A20-Koordinator.

Auf dem auch von vielen Neumitgliedern gut besuchten Kreisparteitag wurde ein Antrag zum Thema Windenergie mit dem Titel „Konflikte lösen statt Zubau erzwingen“ beschlossen. Die Dithmarscher Freidemokraten fordern transparente Standortentscheidungen, ausreichende Abstände zur Wohnbebauung und zu Schutzgebieten sowie die großräumige Freihaltung von hochwertigen Landschaftsräumen.