Windenergie in Dithmarschen – Konflikte lösen statt Zubau erzwingen

Dithmarschen leistet durch die hier vorhandenen Windkraftanlagen bereits einen überproportional großen Anteil für das Gelingen der Energiewende. Aufgrund der sehr hohen Windkraftanlagen-Dichte ist ein weiterer Zubau in den Marschgebieten nur noch mit sehr viel Augenmaß durchzuführen. Die durch Gutachten der Landesregierung bestätigten, hochwertigen Landschaftsräume (z.B. Dithmarscher Geest) sollen auch zukünftig großräumig freigehalten werden. Deshalb sagen wir Ja zum geplanten Landschaftsschutzgebiet.

Um die Akzeptanz für die Energiewende nicht zu gefährden und um Konflikte zu lösen, spricht sich die Dithmarscher FDP außerdem dafür aus, dass

– sichergestellt wird, dass jede neu zu errichtende Windenergieanlage einen ausreichenden Abstand zu Wohnbebauung, Schutzgebieten und anderen betroffenen Schutzgütern einhält;

– die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner durch bindende Bürgerentscheide auf Gemeindeebene berücksichtigt werden;

– die Interessen des Artenschutzes und des Denkmalschutzes beim Ausbau der Windenergie stärker als bisher berücksichtigt werden;

– eine bedarfsgerechte Befeuerung von Windkraftanlagen eingeführt wird (kein Dauerblinken mehr);

– Baugenehmigungen für Neuanlagen erst erteilt werden, wenn der Abtransport bzw. die Nutzung der Energie vollumfänglich gewährleistet ist;

Gesundheitsauswirkungen besser und intensiver erforscht werden.